Montag, 7. Juni 2010

Sonntags: Chapel

Jeden Sonntagmorgen haben wir in der Lantern Community einen Gottesdienst. Das gehört zur anthroposophischen Art zu leben genau wie Eurythmie. Das gebräuchliche Wort dafür ist "service", was ich am Anfang ein bißchen komisch fand. Ich bin nicht gläubig, aber als Co-Worker begleite ich meine Schützlinge natürlich. Was ich sehr schade finde: Die Lieder, die während des Gottesdienstes gesungen werden, sind einfach nur scheußlich und auch noch schwer zu singen. Ich bin als Katholikin aufgewachsen, und ich erinnere mich, dass die Lieder, die wir in der Kirche sangen, immer wunderschön, eingängig und leicht zu singen waren.

Überhaupt ist das Singen hier sehr wichtig. Leider sind es immer ziemlich äh... spezielle Lieder, die gesungen werden, was ich nicht verstehen kann. Warum sucht man sich nicht Lieder mit einfachen Melodien und Texten aus? Die wenigsten unserer Companions könnnen lesen, geschweige denn, Noten lesen.

1 Kommentar:

  1. Liebe Petra,
    mich würde ja mal interesieren, wie es "dazu" kam. Hat dich England so interessiert, diese spezielle Community oder die Antroposophie?
    Erzähl doch mal, wie du auf die Idee zu dieser Reise kamst, deine Beweggründe....
    Ich verfolge voller Spanung deinen Blog!
    liebe Grüße
    Gine

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