Donnerstag, 14. Januar 2010

Langsam...

gewoehne ich mich ein. Ich will mal erzaehlen, was hier so passiert, und was meine Aufgaben sind.

Ich bin hier in einer Community, die sich "Lantern Community" nennt. Wir sind ein Mitglied von Camphill, darueber erzaehle ich ein andermal mehr. Man muss sich das vorstellen wie in einem Dorf. Es gibt mehrere Häuser, in jedem dieser Häuser leben Co-Worker - das sind so Leute wie ich, die hier ehrenamtlich arbeiten - sogenannte Hausguardiens - das ist meist ein Ehepaar, die hier leben, wohnen und arbeiten und eben auf das Haus und die Bewohner aufpassen - und die Menschen die wir hier betreuen. Das sind meist geistig behinderte Menschen, die nicht alleine leben können. Wir nennen sie Companios. Wir haben in unserem kleinen "Dorf" eine Bäckerei, eine Weberei, eine Töpferei, eine Schreinerei, einen Shop, der all die Erzeugnisse dieser sogenannten Workshops verkauft und ein Cafe das "the busy bee" heißt.

Wir leben und arbeiten mit den Companions und wir betreuen sie, das heißt, wir helfen beim Waschen und Anziehen, geben Hilfestellungen in den Workshops und wir machen Ausflüge mit ihnen.

Ich wurde hier wahnsinnig nett aufgenommen, sowohl von den anderen Co-Workern, als auch von den Companions. Unglaublich, wie offen und herzlich diese Leute sind. Nach dem Frühstück gibt es ein sogenanntes "Gathering" eine Versammlung, auf der alle erscheinen. Und wenn man da reinkommt, und es sitzen schon einige Leute auf ihren Plätzen, wird man wirklich von jedem begrüßt und mit einem strahlenden Lächeln beschenkt.

Ich bin grad total glücklich hier sein zu dürfen und ich freue mich auf die Zeit, die da kommt.

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